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Springreiten – der edle Reitsport

Die Geschichte des Springreitens reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück. Den Grundstein dieser Sportart legten irländische Pferdehändler. Die irischen Pferdehändler ließen die Pferde, die verkauft werden sollten, über ein Hindernis springen, damit der Käufer sieht, dass es sich um ein gesundes und fittes Pferd handelte. In späterer Folge wollten sich die Händler messen, wer die besseren Pferde besaß. Der italienische Rittmeister Frederico Caprilli, welcher der italienischen Kavallerie Schule angehörte, entwickelte den ersten modernen Springreitsattel mit den kurzen Bügeln, um die Pferde durch die Belastung des Reiters zu entlasten und dadurch die Vierbeiner noch höher springen konnten.

Die Disziplinen des Springreitens unterscheiden sich in deren Arten und werden in verschiedenen Formen unterteilt. Das Mächtigkeitsspringen ist eine Sportart, bei dem der Reiter auf dem Rücken des Pferdes hohe Hindernisse überspringen muss. Bei den Olympischen Spielen im Jahr 1900 wurde erstmals diese Disziplin durchgeführt. Damals wurde eine Höhe von 185 Zentimeter übersprungen und eine Weite von 610 Zentimetern erreicht. Alberto Larraguibel Morales legte die Messlatte und stellte 1947 einen Weltrekord mit einer Höhe von 247 Zentimeter auf, der bis heute und durch die Wandlung der Hindernisse, nicht überboten werden konnte.

Beim sogenannten Fehler Zeit Springen werden die Reiter und deren Pferde aufgefordert, einen Hindernisparcour, der mit den unterschiedlichsten Hindernissen ausgestattet ist, in der schnellstmöglichen Zeit zu absolvieren. Zu den Hindernissen gehören unter anderem die Mauer, welche 160 Zentimeter hoch und etwa 200 Zentimeter tief ist, einige Barrieren und der sogenannte Wassergraben, der nicht weiter als 450 Zentimeter sein darf. Diese Hindernisse müssen alle ohne Fehler und mittels Stoppuhr durchritten werden.

Zu den besten Springpferden eigenen sich die deutschen Rassen, wie der Holsteiner mit seinem athletischen Körperbau. Der Oldenburger überzeugt mit seinen langen Gliedmaßen und seinem kräftigen Körperbau. Die Hannoveraner und die Holsteiner Pferdezüchtungen gehen bis ins 15. Jahrhundert zurück und sind ebenfalls prachtvolle Springpferde.

This entry was posted on Donnerstag, August 18th, 2011 and is filed under Reitstile. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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