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Trabrennsport

Bereits seit dem 18.Jahrhundert werden Trabrennen angeboten, wobei die Ansprüche an das Pferd selber immer weiter angestiegen sind. Zahlreiche Pferdezüchter haben diesen Trend erkannt und ihr Zuchtgeschäft dahingehend umgestellt. International bekannt sind die Trabpferde geworden, wodurch sich sogar eine eigenständige Zuchtrichtung entwickelt hat. Eigenschaften, die ein gutes Traberpferd aufweist werden durch gezielte Zucht weiter vererbt und immer wieder verbessert. Der Trabrennsport ist in der Ausführung einmalig, schwer und verlangt dem Pferd sehr viel Kraft ab. Denn während des gesamten Rennen darf sich das Pferd nur in einem einzigen Gang bewegen, und das ist der Trab. Der Jockey sitzt dabei auch nicht auf dem Rücken des Pferdes, sondern in einem 2-rädrigen Rennwagen, den das Pferd ziehen muss. Der Rennwagen ist mittels zweier Eisenstangen am Pferd fixiert.

Das Trabrennen ist aber nicht nur wegen der Gangart einzigartig sondern auch wegen dem Rennablauf selber. Auch hier untergliedert man die Rennen in verschiedene Distanzen, die dann als Flieger-, Meiler- oder Steher-Rennen bezeichnet werden. In den USA finden Trabrennen in der Regel über 1 Meile statt, wobei man in Europa aber zu einer Distanz von 1.600 bis 2.300 Metern greift. Damit die Rennen selber und auch das Wettgeschäft interessanter gestaltet wird, macht man sich auch hier das Handicap-System zum Vorteil. Das bedeutet, dass die guten Rennpferde von der Außenbahn oder aus der zweiten Reihe starten müssen, wobei das Rennen noch interessanter wird. Die Startposition wird anhand der Startmethode festgelegt. Dabei unterscheidet man in Bänderstart und Autostart. Beim Bänderstart stehen die Pferde an einem Gummiband, welches beim Startschuss einfach gelöst wird. Der Autostart ist hingegen schon etwas komplizierter. Dabei laufen die Pferde einem Auto mit ausgeklappten Gitterflügeln hinterher, bis dieser die Bahn zum Rennen freigibt.

Zu dem bekanntesten Trabrennen in Deutschland zählt das Deutsche Traber-Derby in Mariendorf bei Berlin oder auch der Grand Prix Germany in Hamburg.

This entry was posted on Montag, Juli 18th, 2011 and is filed under Reitsport. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Responses are currently closed, but you can trackback from your own site.

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